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Heiliger Bischof Martin von Tours
Geb. um 316/17 zu Steinamanger (Westungarn) und gest. am 8.November 397 auf einer Fahrt zu Candes a.d. Loire. Sein Grab
ist in der Martinsbasilika zu Tours: "Er ist der beliebteste Heilige in Europa, Beschützer aller Bedrängten und Schrecken aller Gewalttätigen". Zunächst als Katechumene und römischer
Reiter in Gallien (Legende: Mantelteilung). Er führte infolge ein Einsiedlerleben auf der Insel Gallinaria, bis ihn Bischof Hilarius 360 nach Poitiers ruft, dort gründet er in der Nähe der Stadt
seine Zelle, die bald das erste große Cönobitenkloster des Abendlandes wurde. 371 wird er zum Bischof von Tours erwählt, bleibt weiterhin seinem einfachen Mönchsleben treu. Als erster großer
Mönchsvater verband im Abendland er das asketische Mönchsideal mit dem Apostolat, wodurch er zum Vorbild für das ganze abendländische Mönchtum wurde und er selbst zum erfolgreichsten Apostel
Galliens, der mit unbestechlichem Gerechtigkeitssinn, echter Volksliebe und reicher Wunder- kraft in ganz Gallien apostolisch tätig war. Zahlreiche Legenden und Darstellungen: Als römischer
Krieger zu Pferd - als Bischof mit Schwert, Bettler, Gans auch mit Pokal -auch pontifikal gekleidet, mit Stab, Buch und Kirchenmodell.
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